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Gästebuch




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IV.
LEIDEN UND TOD
Reif
durch Leiden
«Ihr
habt von der Ausdauer des Hiob gehört... » (Jak 5,11)
Bruder
Baptist hat von seiner Familie her sich die Gewohnheit bewahrt, mit den
Festzeiten des Kirchenjahres mit- zuleben. Wird in der Kirche das
Halleluja gesungen, dann singt auch er bei seiner Arbeit freudige
Lieder. Er hat viele Lieder, die der hl. Alfons gedichtet und komponiert
hat, auswendig gelernt. Erklingt jedoch in der Kirche der Klageton des
Miserere, dann arbeitet er im Garten stumm und ernst. – Mit
zunehmendem Alter bekommt aber die Trauer immer mehr die Überhand.
Schon in der Mitte seines Lebens beginnt ein Fußleiden, ’ das Bruder
Baptist sein ganzes Leben begleitet. Zuerst sind es Schmerzen, die immer
ärger werden, dann springt eines Tages eine Ader an einem Bein. Blutend
schleppt er sich aus dem Garten zur Haustüre, verliert aber dann das
Bewußtsein und wird in seinem Blut liegend aufgefunden. Das Bein ist
nie mehr zugeheilt. Es beginnt in der Folge zu fließen und versagt
schließlich ganz seinen Dienst. Auf einem Bein kniend verrichtet Bruder
Baptist seine Arbeit im Garten. In
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rlen
letzten Jahren muß er die Gartenarbeit ganz aufgeben. Nun schleppt er
sich täglich von seinem Zimmer in die Kirche zur hl. Messe und hernach
in die Küche, um sich durch Kartoffelschälen oder ähnliche Dienste nützlich
zu machen. Nie hört man ihn klagen. «Der Heiland hat ja noch viel mehr
gelitten... » – sagt er immer wieder. In den letzten Monaten
verschlechtert sich sein Zustand so sehr, daß er weder liegen noch
stehen kann und Tag und Nacht in einem Lehnsessel zubringen muß. Erschütternd
ist der Bericht seines Beichtvaters, P. Fischnaller, an den Schwager in
Enzersfeld: «Der Fuß ist von den Zehen bis über das Knie hinauf in
mittlerer Baumdicke angeschwollen, rinnt beständig und ist fast nicht
anzusehen. Seit drei Monaten kommt er nicht mehr aus seiner Zelle, ja
nicht einmal ins Bett, sondern muß Tag und Nacht in seinem Lehnsessel
bleiben, meist schlaflos vor Schmerzen und völlig ab- und ausgezehrt.
Zu diesem Fußübel hat sich nun seit Wochen auch noch großes Magen-
und Unterleibsleiden gesellt.» Er ist die Geduld in Person. Wenn man
ihn Mitleid fühlen läßt, sagt er nur: «Ach, ich bin halt ein elender
Mensch, dies will ich gern bis zum Tod ertragen. Unser Herrgott hilft
mir, weil ich selber nicht Buße tun will.» Dann ringt er wieder
nach Luft in seinem Asthma oder wird durchgeschüttelt vom Keuchhusten,
der ihn nicht loslassen will...
Versuchung
und Angst
«Glücklich
der Mann, der in der Versuchung standhält... » (Jak 1, 13)
Immer
mehr wird Bruder Baptist von dem Gefühl der
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gequält und geängstigt, das sich in ihm festgesetzt hat: Du bist
verloren! Das schmerzt mehr als körperliche Leiden. Viel Trost bringt
ihm in dieser Not der Gedanke an die Fürbitte Mariens. «Man müßte ja
verzweifeln an seinem Sündenelend und seiner Armseligkeit, wenn man
diese Hoffnung nicht hätte!» Immer wieder ruft er aus: «Herz Mariä,
sei meine Rettung!» Und es ist rührend, wie er andere zum Vertrauen
auf die Gottesmutter ermuntert: «Nur sich fest an den Falten ihres
Gewandes anhalten und nicht auslassen, bis sie uns in den Himmel
hineinzieht!» Es wird ein Geheimnis bleiben, – doch gibt es
Vorkommnisse im Leben Bruder Baptists, die auf ähnlich gewaltige Kämpfe
mit den Mächten des Bösen hinweisen, wie sie ein Pfarrer von Ars zu
bestehen hatte. So bezeugt es Bruder Hermann. Die Seelenängste werden
immer ärger. Eine tiefe Trostlosigkeit überschattet sein Inneres. Es
kommt ihm vor, als sei er von Gott verlassen und all seine Mühe
vergebens. «Alles wollte ich gern ertragen», so sagt er einmal, «wenn
nur dieses nicht wäre! Der Himmel kommt mir vor wie mit Eisen
beschlagen. Gott und die heilige Jungfrau scheinen mich nicht mehr anzuhören.
Alles Beten erscheint mir wie eine Lästerung. Kein Trostgrund macht auf
mich einen Eindruck. Ich denke mir dabei, dies gilt wohl für andere,
aber nicht für mich. Ich werfe mich auf dem Strohsack hin und her, bald
nach rechts, bald nach links, alles umsonst. Es ist mir gerade, als müßte
ich ersticken und verzweifeln, und ich glaube beinahe, schon in der Hölle
zu sein.» Er wird innerlich völlig aufgerieben. Einerseits wird er
verzehrt von Sehnsucht nach Gott, andererseits meint er, er habe keinen
Funken Gottesliebe, keine Hoffnung und nicht
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einmal den Glauben.
Zu einem Mitbruder, der ihn trösten will, sagt er: «Das ist das
Schrecklichste, daß ich keinen Glauben habe!» – und doch fleht er
wie ein Kind, daß man ihm durch das Gebet zu Hilfe komme. Immer wieder
bittet er um den Segen des Priesters und um Weihwasser.
«Es
ist vollbracht!»
Unter
solchen Leiden und Kämpfen kommt der 3. November des Jahres 1883. Am
Morgen dieses Tages sagt er: «Heute muß ich auf dem Boden liegen!»
– und gibt nicht nach, bis man ihm den Wunsch erfüllt. Man will ihm
einen Polster unterlegen, aber er wehrt ab: «Es darf nicht sein!» So
liegt er in seinem ärmlichen Ordenskleid auf dem Boden und kämpft den
letzten Entscheidungskampf. Es ist ein erschütternder Anblick:
Entsetzliche Unruhe, Blicke zur Decke des Zimmers hinauf in stummer
Angst oder unter lautem Aufschrei. Er erkennt die barmherzige Liebe
Gottes, aber eine unsichtbare Macht hindert ihn, sich in sie zu bergen.
Er betet unausgesetzt und seufzt immer wieder: «Mein Jesus
Barmherzigkeit! Hilf mir glauben! Hilf mir, nimm mich mit!» Die Mitbrüder
beginnen auf sein Bitten hin laut den Rosenkranz zu beten und fahren
damit den ganzen Tag fort; so oft sie innehalten, verlangt er sogleich,
nur nicht aufzuhören. Immer wieder bittet er um Weihwasser und zeigt
nach einer Stelle hin mit den Worten: «Da ist er!» Er ruft die
heiligsten Namen an und empfiehlt sich der Gottesmutter. So geht es von
7 Uhr morgens bis 1/2 4 Uhr nachmittags. Dann sagt er auf einmal:
«Jetzt ist es gut!» – und bittet, daß man ihn in den Sessel hebe.
P. Fischnaller, sein Beichtvater, gibt ihm noch einmal die
Generalabsolution, dann wird er ruhig. Und
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binnen
einer halben Stunde entschläft er so sanft, daß man es gar nicht
merken kann. «Es ist vollbracht!» – Jetzt ist es ausgesungen, sein
Lieblingslied von Jugend an: «Laß mich deine Leiden singen... »
Sein Antlitz, das noch vor einer Stunde vom Schmerz gezeichnet war,
verklärt sich und wird überstrahlt von tiefem Frieden.
«Sein
Grab wird herrlich sein... »
Der
Leichnam Bruder Baptists wird in der Klosterkirche aufgebahrt. Viele
Leute kommen an seine Bahre, manche er- bitten sich Stückchen von
seinen Kleidern wie Reliquien, Blumen werden erbeten, die er gepflegt
hatte – man sagt, es sei ein besonderer Segen darauf. Ein Zeuge erklärt:
«Als ich hörte, daß Bruder Baptist sterben werde, sagte ich: Es würde
mich nicht wundern, wenn bei seinem Tod alle Glocken in der Stadt, die
Turmglocken und alle Hausglocken von selbst zu läuten anfangen würden;
für einen solchen Heiligen habe ich ihn gehalten.» Das Begräbnis wird
zu einer großartigen Demonstration für Bruder Baptist: Viel Volk geht
mit, viele Geistliche und alle offiziellen Vertreter der Stadt Eggenburg
sind dabei. Der Ruf der Heiligkeit verstummt nicht. 1898 wird der
Seligsprechungsprozeß eröffnet, am 30. Oktober 1900 werden seine
Gebeine enterdigt und in der Klosterkirche beigesetzt. Hier harren sie,
bis sie hoffentlich bald auf den Altar erhoben werden.
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Viele
Menschen haben bis heute durch die Fürbitte Bruder Baptists in ihren
vielfältigen Anliegen Hilfe erfahren. So fügen wir an den Schluß
dieser Lebensbeschreibung einen Bericht über Gebetserhörungen an, den
P. Herbert Gerer zusammengestellt hat.
BRUDER
BAPTIST UNSER FREUND UND FÜRBITTER
«Denn
niemals gehört das Leben der Heiligen ihnen selbst, es gehört allen,
die ihnen in Gottesliebe nachfolgen.» (M. Kämpchen)
Sofort
nach seinem Tod haben Menschen, die ihn gekannt haben, Bruder Baptist zu
ihrem Fürbitter gemacht – und viele tun es bis heute. «Fürbitten
heißt, alle zu Gott mitnehmen, die uns am Herzen liegen.» Wer die Fürsprache
des Bruders Baptist in Anspruch nimmt, glaubt, daß dieser ihn liebt, daß
er mit ihm leben, sich ängstigen und freuen wird. Es ist nicht
Wundersucht und schon gar nicht Aberglaube, wenn wir uns im Gebet an
Bruder Baptist wenden; vielmehr ist es Ausdruck unserer Sehnsucht nach
Heil. Wir wollen wieder glauben, wie Menschen in der Bibel geglaubt
haben; etwa die kranke Frau (Mk 5, 34), die hören durfte: «Meine
Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht!» oder der Blinde (Lk 18,
42), dem Jesus sagte: «Du sollst sehen! Dein Glaube war deine Rettung!»
Aus den Zuschriften und Dankesbriefen der Verehrer Bruder Haptists
leuchtet oft ein solch mutiger Glaube.
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Schon
vor fast 50 Jahren schrieb P. Innerkofler über Bruder Baptist, daß er
uns ganz gewiß ein gütiger, vielvermögender Fürbitter bei Jesus und
unserer Mutter Maria zu sein vermag. Worin ein Diener Gottes auf Erden
dem Herrn gedient hat, darin vermag er im Himmel besonders viel zu
erbitten. Bruder Baptist wohl: 1) in der Sorge um Garten, Landwirtschaft
und Weinbau; 2) in Krankheiten und Schmerzen, besonders bei Brust- und
Fußleiden;
3)
ganz besonders in Seelenängsten, in Versuchungen zur Verzweiflung; und
4) in Anliegen der Kirche und des Aufbruchs der Menschen zu Gott. Ein
Mann, der sein Leben so sehr in der Nähe Gottes verbracht hat, wird
sich sicher mit besonderem Ernst vor Gott für die Welt und Umwelt
verantwortlich fühlen.
1.
Helfer bei Unwetter und Katastrophen:
Viele
Menschen, nicht nur in Österreich, haben durch ihr Vertrauen zu Bruder
Baptist, dem Sohn einer Bauernfamilie und dem Gärtner, Hilfe gefunden:
«Haben oft gebetet und hatten immer wieder Glück im Rinder- und im
Schweinestall» – «Er ist mir ein großer Helfer geworden bei der
ganzen Arbeit, da ich ganz allein bin» – «Wir fanden schnell Erhörung:
der Tierarzt konnte es gar nicht glauben, weil er es aufgegeben hatte.»
Bruder Baptist vermittelt einen Gärtner, er hilft einem fehlerhaften
Haflingerroß und der kranken Kuh, bei frostgefährdeten Weingärten,
bei Trockenheit und Unwettern.
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2.
Bruder Baptist erweist sich auch als Helfer in finanziellen und
rechtlichen Belangen, in sozialen Notfällen, bei der Suche nach
Arbeit: Der stille, bescheidene Bruder, der ein «unscheinbarer Heiliger»
werden wollte, hilft gerne «dem Arbeiter mit schlechtem Verdienst,
dessen Hasenzucht, die er doch so notwendig braucht, gefährdet ist»;
er hilft wiederholt «in verzweifeltem Ringen um Gerechtigkeit», bei
Wohnungsanliegen, beim Hausverkauf, beim Suchen nach einem Arbeitsposten
– sogar bei einem Prozeß, der bis zum obersten Gerichtshof geht. Wie
groß ist der Dank derer, denen er in Prüfungsnöten beigestanden ist.
3.
Patron der Leidenden:
Groß
war seine Bereitschaft zum Leiden, geduldig ging er im tiefsten
seelischen Dunkel den Weg der Hoffnung auf seinen Gott; mächtig ist nun
seine Hilfsbereitschaft und Segenskraft in Krankheit, Kummer und
seelischer Verlassenheit: Er hilft der krebskranken Frau nach einer
Magenoperation, dem als hoffnungslos aufgegebenen Patienten bei
Blinddarmdurchbruch; er hilft bei Nervenlähmung, Tumor und
Bauchfellentzündung, bei Rheuma, Fußleiden und Ischias, in Fällen von
Bronchitis, Asthma und Phlegmone, bei schwersten Brandwunden und bei
schwieriger Geburt. Und so mancher Dank in seelischen Anliegen ist fast
ein Spiegelbild dessen, was der todkranke Baptist in seinen
letzten Tagen erlebte: «In ihrer letzten schweren Krankheit war
meine Mutter (89 Jahre alt) in einem furchtbaren seelischen Zustand.
Durch die Fürbitte Bruder Baptists ging sie nach Empfang der Ster-
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besakramente
leicht und heiligmäßig in die Ewigkeit hinüber.»
4.
Freund und Ratgeber in der geistigen Auseinandersetzung mit den Mächten
des Bösen in unserer Zeit: Erinnern wir uns an seinen Ausspruch: «Bruder,
halten wir uns nur fest an den Falten des Gewandes der lieben
Gottesmutter, daß sie uns in den Himmel hinaufzieht.»
In
den Gefährdungen unseres menschlichen Daseins öffnen sich unsere
Seelen bereitwilliger der Einwirkung des Allerhöchsten. Das Beispiel
und die Fürbitte der Heiligen führen uns näher an das Herz Gottes.
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NOVENE
Bruder
Baptist war ein großer Verehrer des Leidens Christi. Darum bete an neun
Tagen täglich ein Gesätzchen des schmerzhaften Rosenkranzes und
folgendes Gebet:
Herr
Jesus Christus, durch die Fürsprache deiner Mutter Maria bitten wir
dich: Laß deinem Diener Bruder Baptist die Ehre der Altäre zuteil
werden, damit durch sein Beispiel Glaube und Vertrauen, Gebet und
Arbeitseifer, Geduld und Hoffnung noch mehr in uns geweckt und gefördert
werden. Amen.
Nimm
dir vor, wenn dir geholfen wird, auch selbst ein Werk der Liebe und
Barmherzigkeit zu tun.
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| Anfragen oder
Berichte über Gebetserhörungen senden Sie bitte an:
Redemptoristenkloster Baptist Stöger Platz 1 Postfach 34 A-3730
Eggenburg
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Bild
an der Klosterkirche von Eggenburg (von Prof. Ernst Degaspari)
Bruder
Baptist, dieser heiligmäßige Diener Gottes im Ordensgewand ist
zentral in Kreuzesform dargestellt, die Arme wie Christus am Kreuz weit
ausgebreitet, die Hände geöffnet für die Gaben des Himmels – hier
Sonnenschein und Regen. Sein Lebensweg war auch sein Leidensweg: er
suchte immer die härteste Arbeit und fand sie auch: er hat sich das
Leben nie leicht gemacht, um für den Weingarten Gottes kraftvoll zu
wirken. Und selbst vom Knochenfraß zerfressen, an den Lehnsessel
gefesselt, war er ein blühender Mitbruder allen Menschen seiner
Zeit. Er war Klostergärtner, und die Blüten und Blumen gediehen
besonders prächtig unter seinen Händen. Im Schmücken der Altäre war
er weit in die Welt bekannt. So blüht hier auf dem Bild der
Asphaltboden vor der Kirche, er hat gleichsam den grauen Asphaltboden
unserer Tage gesprengt und ließ den Boden erblühen. Er war Arbeiter im
Weinberge Gottes, die Weinrebe mit reicher Frucht zur Linken des Bildes
möge Zeichen für diesen Ruf Gottes an ihn sein. Die Gärtnerwerkzeuge
rechts im Bild weisen auf seine Arbeit als Klostergärtner hin. Zu
seinen Füßen, in der Mitte des Bildes aber, gedeiht prächtig eine
Distel aus der Wüste des Lebens: ihre Stacheln verursachen schmerzende
Stiche, doch durch die siegreiche Überwindung der Schmerzen entwächst
der Distel eine dreifaltige Lilie: Zeichen der Reinheit seines Leibes
und seiner Seele, Symbol der Heiligkeit seines Lebens, das triumphierend
überstrahlt wird von der Hostiensonne in seiner Herzensmitte.
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| Die Fülle
seiner Gebete deutet der Rosenkranz an; so sehen Sie hier einen aus der
Farbenpracht der Schöpfung gewachsenen Heiligen. Sein Leben war
vornehmlich geprägt von der Angst, für die Ewigkeit verloren zu sein,
doch kurz vor seinem Tod löste sich die Angst – und gelöst – wurde
er zum Zeichen für «erlöst».
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| Herausgeber und für
den Druck verantwortlich: Provinzialat der Redemptoristen, Salvatorgasse
12, A-1010 Wien Gesamtherstellung: Resch Verlag, Innsbruck
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